Meiner Meinung nach ist das eigene Coaching der wichtigste Teil einer Coaching Ausbildung. Frage: Was ist das wertvollste Instrument des Coach? Antwort: sein eigenes Selbst. Coaches die ihren Klienten den Weg zeigen wollen, können das nur, indem sie ein persönliches Vorbild sind. Ein Coach muss die Bereitschaft demonstrieren, in eine vertrauliche, persönliche Beziehung mit dem Klienten einzutreten – ein Prozess, der von ihm verlangt, dass er Experte darin wird, die beste Quelle verlässlicher Informationen  über seinen Klienten auszuschöpfen: seine eigenen Gefühle. Ein Coach muss auch mit seiner eigenen dunklen Seite vertraut sein, um sich in „alle“ menschlichen Wünsche und Triebe einfühlen zu können. Eine persönliche Coaching Erfahrung erlaubt dem immerzu Lernenden, viele Aspekte des Coachingprozesses aus Sicht des Klienten zu erleben: Die Tendenz, den Coach zu idealisieren, die Dankbarkeit einem interessierten und aufmerksamen Zuhörer gegenüber, die Macht, die dem Coach zugesprochen wird.  Einem Coach müssen die eigenen blinden Flecken bekannt sein. Er muss sie aufspüren und sich so sehen, wie andere ihn sehen. Ein Coach muss lernen, seine Wirkung auf andere einzuschätzen und er muss anderen ein präzises Feedback geben können. Ich glaube, es gibt keinen besseren Weg, Coaching kennen zu lernen, als sich selbst diesem Prozess als Klient zu unterziehen.